Salut Straßburg

Salut meine lieben Weltenbummler,

in den letzten zwei Wochen war bei mir ganz schön was los. Und eigentlich auch wieder gar nichts. Ich war nämlich im Urlaub. Wir haben zwei Wochen auf Gran Canaria verbracht und einfach mal entspannt und die Sonne genossen. Den Urlaub haben wir mit einem wunderschönen Wochenende in Straßburg eingeläutet. Da wir Sonntagmorgen um 8 Uhr von Karlsruhe Baden-Baden abgeflogen sind, lag Straßburg sehr gut, um in der Nacht schnell zum Flughafen zu kommen. Uns wurden somit einige Autofahrtstunden mitten in der Nacht erspart. Zu Gran Canaria werde ich Euch aber in nächster Zeit mal mehr erzählen, heute möchte ich Euch erstmal mit nach Frankreich nehmen.

Münster

Aus Thüringen haben wir nur vier Stunden mit dem Auto gebraucht und schon waren wir in der schönen Stadt. Früher war ich mit meinen Eltern oft für einen Tag dort, da wir im Herbst immer zwei Wochen im Schwarzwald verbracht haben. Der Ausflug war für mich jedes Mal der Höhepunkt des Urlaubs.

Wie auch im März in London haben wir uns wieder eine Unterkunft über Airbnb gesucht und es war ein voller Erfolg. Wir haben bei einem französischen Pärchen direkt in der Innenstadt gewohnt. Vom gemütlichen Schlafzimmer hatten wir Blick auf die Spitze des Straßburger Münster. Beide sind sehr kreativ, weshalb sie eine wunderhübsche Wohnung haben. Wir haben uns rundum wohl gefühlt und wollen bei unserem nächsten Besuch in jedem Fall wieder bei ihnen wohnen. Mit beiden konnten wir uns auf Englisch unterhalten. Es wurde mir aber wieder klar, wie schade ich es finde, so viel von meinem Schulfranzösisch vergessen zu haben und möchte unbedingt daran arbeiten, dies wieder etwas aufzufrischen. Wenn Ihr auch eine Unterkunft für einen Besuch in Straßburg sucht und ich Euer Interesse geweckt habe, könnt Ihr mich gerne anschreiben, dann bringe ich Euch mit den beiden in Kontakt.

Nachdem wir Freitagabend angekommen waren, machten wir einen Spaziergang durch Straßburg und waren schonmal den ersten Flammkuchen essen. Das Restaurant ist aber nicht der Rede wert. Auf dem Heimweg konnten wir uns noch die Lichtshow ansehen, die Abends in Verbindung mit Musik auf das Münster projeziert wurde. Das war ein schöner Tagesabschluss.

Am nächsten Morgen gab es nach dem Ausschlafen erstmal ein wunderbar liebevolles Frühstück von unseren Gastgebern. Neben Baguette, Müsli, Tee und Saft haben sie uns eine wundervolle Pflaumen-Zimt-Tarte gebacken. Und selbstverständlich habe ich auch das Rezept abstauben können. Also werdet Ihr die Tarte auch demnächst noch genauer kennenlernen ;).

TarteNach dieser ordentlichen Stärkung sind wir dann über den Flohmarkt gebummelt, den wir vom Wohnzimmerfenster schon sehen konnten. Ich hatte vor dem Urlaub schon Märkte ausfindig gemacht. Aber das wir ihnen so dicht sind, wurde mir erst dann richtig bewusst. Es waren ein paar Märkte, die ineinander übergingen.

FlohmarktDanach ging es aufs Karussell am Gutenbergplatz. Das ist eine echte Kindheitserinnerung und es hat genauso viel Spaß gemacht wie damals.

KarussellNatürlich stand auch ein Besuch in der Chocolaterie Au doux pays de France in der rue du Dôme auf dem Programm. Wie zu Kindertagen, und wie es auch meine Eltern heutzutage noch machen, hatten wir ein paar Tage vorher dort angerufen und einige der köstlichen Zimttrüffel vorbestellt. Das sind einfach die besten Trüffel die ich kenne. Es war ein herzliches Wiedersehen im niedlichen Laden, da mich die Besitzerin erstaunlicherweise wiedererkannt hat.

ChocolaterieNachdem wir die große Trüffeltüte zurück in die Wohnung gebracht hatten, schlenderten wir gemütlich zu Gagao, einem netten Café, in dem es Kakao, frozen Joghurt und andere Leckereien gibt. Die Empfehlung kam von der lieben Assata von Neulich im Leben, mit der wir uns dort auch getroffen haben. Wir haben ein paar schöne Stunden zusammen verbracht. Später gingen wir noch alle zusammen zum Ufer der Ill und haben dort die Sonne und etwas Wein genossen. Anders als in meiner Kindheit erlebte ich Straßburg nicht im Herbst, sondern bei sehr sommerlichen Temperaturen. Das war auch mal eine schöne Erfahrung. Auf diesem Weg auch nochmal vielen Dank liebe Assata für das schöne Treffen. Es hat uns viel Spaß gemacht :).

IllAbends aßen wir bei Le Gruber direkt am Dom. Dies gehört ebenfalls zu den Erinnerungen von Früher und es war dort genauso schön und lecker wie damals. Nur leider haben wir deshalb auch viel zu viel gegessen. Aber Foie Gras, Sauerkraut und elsässischer und süßer Flammkuchen müssen ja auch gegessen werden, wenn man schon mal ein paar Tage im Elsass verbring, oder nicht?

Auch die Aussicht vom Münster ist wunderschön und im Herbst ist es toll, an jeder Ecke frische Maronies zu bekommen. Auch die Schifffahrten sollen toll sein und einem ein schönes Bild von Straßburg präsentieren. Dafür müssen wir dann wohl aber ein anderes Mal nochmal wiederkommen.

Ich hoffe, dass ich Eure Reiselust für diese schöne Stadt wecken konnte. Alles Liebe, Eure Lilli

2 Antworten auf “Salut Straßburg

  1. Assata

    Ein sehr schöner Beitrag! Über eine sehr schöne Stadt 🙂 ich war übrigens noch mal Zimttrüffel kaufen als Mitbringsel für meine Familie und alle waren begeistert-ich denke, ich werde da auch bald Stammkundin 🙂
    Liebe Grüße <3
    Assata

    1. Lilli Autor

      Das klingt ja wunderbar. Mit den Trüffeln kann man andere einfach nur überzeugen 🙂 Ich bendeide Dich richtig um die Nähe 😀 <3

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