Rupfkuchen

Eigentlich wollte ich in der Woche vor Pfingsten einen Rupfkuchen backen, da eine Freundin übers Wochenende zu Besuch kam. Dann machte uns allerdings der Lokführerstreik einen Strich durch die Rechnung, wovon wir uns allerdings nicht entmutigen ließen. Die Freundin kam trotzdem, jedoch einen Tag eher als zuerst geplant. Das bedeutete aber, dass es keine Zeit mehr gab, um den Rupfkuchen zu backen. Eigentlich wollten wir ihn dann zusammen backen, aber wie das dann immer so ist, hatten wir dann doch keine Zeit uns dem wunderbaren Rezept zu widmen. Also wurde es Pfingstmontag. Die Freundin war wieder weg, aber den Kuchen wollte ich trotzdem endlich mal backen.

Also hatten wir Montagabend ein großes Blech voll mit diesem wunderbaren Kuchen und haben zum Glück noch ein paar Abnehmer gefunden, die uns dabei geholfen haben, diesen leckeren Kuchen zu verputzen. Das Rezept kommt übringends wieder von der Mutti meines Freundes, die diesen Kuchen vor kurzem seit langem mal wieder gebacken hat. Eine wirklich gute Entscheidung :).

Rupfkuchen

Zutaten:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanilliezucker
4 Eier
450 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Glas Preiselbeermarmelade
500 ml Schlagsahne
250 g Kokosflocken

Zutaten Schokoguss:

5 EL Zucker
3 EL heißes Wasser
3 EL Kakao
1 Ei
etwas Rum
125 g Kokosfett

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker ein paar Minuten mit dem Rührgerät mixen. Dann die vier Eier dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Zum Ende noch das Mehl mit dem Backpulver kurz unterrühren und das Ganze dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mir kam der Teig beim Backen sehr trocken vor, weshalb ich wohl beim nächsten Mal einfach noch einen kleinen Schuss Milch zum Teig geben werde, damit er sich einfacher auf dem Blech verteilen lässt.

Den Kuchen für zirka 20 Minuten bei 160 °C backen und danach abkühlen lassen. Währenddessen kann das Kokosfett für die Schokoglasur im Topf erhitzt werden. Dieses muss, wenn es flüssig ist, wieder abkühlen.

RupfkuchenWenn der Kuchen abgekühlt ist, die Preisebeermarmelade auf dem Kuchen verteilen. Ich habe noch ein Bisschen Erdbeermarmelade mit dazugegeben. Da könnt ihr einfach schauen, was ihr noch so im Kühlschrank habt. Als nächstes kommt die Sahneschicht. Dazu die Sahne schlagen, die Kokosflocken unterheben und das Ganze auf die Marmeladenschicht geben.

Für die letzte Schicht muss nun noch der Schokoguss gemacht werden. Dazu den Zucker, das heiße Wasser, den Kakao, das Ei und den kleinen Schuss Rum verrühren bis alles cremig ist. Danach das zerlassene und abgekühlte Kokosfett dazu geben. Es ist wirklich sehr wichtig, dass das Fett kalt ist, ansonsten stockt nämlich das Ei und ihr bekommt Schokoladenrührei. Für manche ist das  vielleicht ziemlich logisch. Mir ist dieser Guss bei einem anderen Kuchen allerdings schonmal ziemlich in die Hose gegangen.

Hat Euch auch der, wenn auch recht kurze, Lokführerstreik irgendwelche Pläne durchkreuzt? Macht Euch einen schönen Tag,
Eure Lilli

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